Eines Vorweg: wenn ich in diesem Beitrag von “Krake” spreche ist dieses mal ausnahmsweise nicht der neue Diving Coaster im Heide-Park gemeint, sondern “die Krake“, das transportable Rundfahrgeschäft des Schaustellers Uhse.

Die o.g. Krake steht derzeit für ihren letzten Auftritt dieses Jahr in Bremen auf dem Freimarkt. Leider geht nun die Krake-Saison etwas eher als geplant zu Ende, denn gestern Abend ereignete sich dort ein Unfall. Eine Chaise löste sich während der Fahrt aufgrund einer gebrochenen Achse ab. Glück im Unglück war, dass die Gondel sich anscheinend nicht an einem hohen Punkt gelöst hat, sondern weiter unten und dann ein Stück auf dem Boden rutschte. Diese bremste die Chaise etwas ab, bevor sie gegen eines der Geländer prallte.

Die beiden 15- und 16-jährigen Mädchen, die in der betroffenen Gondel saßen, kamen mit Knieverletzungen ins Krankenhaus. Eine herumstehende 23-jährige Frau wurde schwer an der Halswirbelsäule verletzt, soll aber inzwischen außer Lebensgefahr sein.

Leider passieren Unglücke an Kirmesfahrgeschäften hin und wieder, was dann auch sehr in den Medien breitgetreten wird. Im Vergleich zum Auto und zu anderen Transportmitteln, sind die Attraktionen auf Kirmessen und in Freizeitparks doch mehr Unfallfrei. Nun gut, ein Karussell ist eigentlich kein Transportmittel, aber ihr wisst, wie ich den Vergleich meine.

Auf Facebook wurde kurzerhand auch eine Seite erstellt, auf der man zeigen kann, dass man hinter den Betreibern der Krake steht, da solch Unfälle gerne mal in den Medien zerrissen werden.

Hier noch ein Video der Krake, welches ich auf YouTube gefunden habe. Es muss wenige Tage vor dem Unglück aufgenommen worden sein.

 

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